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Fotorezept #6 – Ein Auge fotografieren

28. April 2015
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Fotorezept #6 – Ein Auge fotografieren. In diesem Blogpost geht es darum was Ihr benötigt um Euer Auge zu fotografieren und welche Einstellung ich in die Kamera eingeben habe



 

Das Wetter ist gut, das Licht optimal und meine Augen ausgeschlafen genug um sie Euch von ganz nah dran zu zeigen ;) Ja, es ist Zeit für ein weiteres Fotorezept.

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Für diese Bild benötigt Ihr ein Kamera, Zwischenringe, ein Stativ, einen hellen Platz draußen oder vor einem Fenster und natürlich ein Auge

Der Aufbau

Zuerst habe ich mir den hellsten Platz zu Hause gesucht und mir dort mein Stativ aufgestellt. Hier könnt Ihr es machen wie es für Euch am bequemsten ist, wichtig ist nur dass Ihr ohne große Verrenkung Euer linkes Auge vor die Linse bekommt. Ich habe mich auf einen Stuhl gesetzt und mein Stativ höhentechnisch angepasst. Wenn Ihr kein Stativ zu Hand habt geht natürlich auch die Fensterbank oder ähnliches. Jetzt kommen die Zwischenringe zwischen Kamera und Objektiv. Insgesamt habe ich zwei Zwischenringe benötigt, 21mm und 31mm. Wenn Ihr Euch jetzt fragt was das für Ringe sind und wo ich die her habe, dann kann ich Euch diesen Beitrag ans Herz legen. Jetzt kommt es auf Euer Objektiv an … mein Tamron habe ich auf 75mm gestellt, weiter geht nicht. So macht Ihr es auch bei Euch, stellt Euer Objektiv auf die höchste Brennweite (zoomt so weit ran wies nur geht). Mein Aufbau sah dann so aus

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Das Fotorezept

  • Ausstattung: Canon 700D, Objektiv: Tamron 28.75mm
  • Uhrzeit: ca 14Uhr
  • Ort: Fensterplatz, sehr hell
  • Verschlusszeit: 1/50
  • Blende: 4
  • ISO: 800
  • Fokuspunkt: keinen, manuell fokussiert, Live-View (schwenkbares Display)

 

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Der letzte Schritt

Jetzt setzt oder stellt Ihr Euch so vor die Kamera dass Euer linkes Auge in das Objektiv schaut und mit dem rechten könnt Ihr Euch das ganze auf dem Display (sofern Ihr es schwenken könnt) ansehen. Wenn Ihr mögt könnt Ihr auch noch den Selbstauslöser aktivieren, erleichtert das Stillhalten manchmal. Alles was jetzt nur noch wichtig ist ist der richtige Moment. Fokussiert so lange bis Ihr genau die Stelle scharf habt die Ihr möchtet und dann löst Ihr aus. Bei mir dauert es oft einen Ewigkeit bis ich ein, für mich, gutes Bild habe. Darum .. nicht gleich aufgeben .. bringt etwas Zeit mit. Ich würde auch immer erst das eigene Auge probieren bevor ich an ein „fremdes“ gehe ;) Übung macht den Meister

 

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Ich hoffe sehr dass Euch dieser Beitrag gefallen hat. Würde mich natürlich, wie immer, über Feedback von Euch freuen. Habt Ihr vor Euer AugenBild auf Instagram zu posten? Wenn ja, markiert mich doch bitte damit ich es sehe :) Würde mich wirklich sehr freuen

Jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Tag

Liebste Grüße

EureIlona (1)

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4 Comments

  • Reply Pippi 28. April 2015 at 15:26

    Vielen lieben Dank dafür Ich werde es am Wochenende gleich mal ausprobieren! Ich muss mir nur was überlegen wegen des Fokussieren, denn meine Kamera hat leider kein Schwenkdisplay… Und die Makrolinsen (habe ich statt Zwischenringen bestellt) müssen auch vorher abgeholt werden GLG

    • Reply emmi386 28. April 2015 at 15:28

      Sehr sehr gerne. Ja dann wird es natürlich etwas schwieriger. Vllt leihst Du Dir dann doch ein befreundetes Auge Wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg

      LG Ilona

  • Reply Seifenblasenoptimistin 28. April 2015 at 15:43

    Ich finde es super das du sogar die Einstellungen der Kamera mit aufschreibst, für Leute sie ihre Kamera noch kennenlernen ist das eine klasse Hilfe
    Lg Nicole

    • Reply emmi386 1. Mai 2015 at 18:41

      Liebe Nicole,
      habe lange überlegt in welcher Art ich meine Fotorezepte teile und mit welchen Inhalt es am besten ist. Freut mich zu lesen dass es Dir so gefällt :) Wünsche Dir noch einen schönen Tag
      Liebste Grüße
      Ilona

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